Montag, 26. Januar 2015

Happy sunny Monday!

Grau, grau, grau - momentan ist alles grau in grau! Ich habe ja nichts gegen die Farbe; in meinem Kleiderschrank befinden sich einige graue Kleidungsstücke. Aber beim Wetter geht diese Farbe gar nicht. Graues Wetter sollte geradezu verboten werden. Es gibt für mich fast nichts schlimmeres als andauerndes

graues Wetter. Das schlägt auf meine Laune. Und zwar GANZ erheblich. Nicht nur auf meine, sondern auch auf Keas! Grrr!!!
Sonne muss her! Ich brauche Sonne! Und zwar schleunigst! Kleines Problem: Ich bin nicht Elly Allmächtig - will ich auch nicht. Somit habe ich aber auch kein Einfluss auf das liebe Wetter.
Naja, etwas liegt eben doch in meiner Macht: Sonne in die Wohnung und so in mein Herz zu holen. Also habe ich mir schlicht und ergreifend Osterglocken gekauft!


Das Gelb der Osterglocken leuchtet so intensiv, dass man wirklich meinen könnte, die Sonne höchstpersönlich sei am scheinen!



Dazu noch ein leckerer Milchkaffee mit Marshmallows - perfekter kann ein Montag (für mich) nicht starten!

Also Ladies: Happy sunny Monday!!! Oder um es mit Pippis Worten zu sagen: Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt!

Elly
xxx

P.S.: Gott hat wirklich Humor: Was glaubt ihr wohl, was sich da kurz (aber auch wirklich nur ganz kurz!!!) während des Schreibens blicken lässt??? Natürlich: die Sonne! Damit ich auch ja nicht vergesse: Ja, es gibt sie noch, die gute Sonne!!! Aber wo wir schon mal dabei sind, lieber Gott: Bitte, bitte, lass die Sonne mal wieder scheinen!



Mittwoch, 14. Januar 2015

Sei fantastisch!

UND? Schon joggen gewesen? Schon das Fitnessstudio besucht? Schon den ersten freien Süßigkeiten-Tag hinter dir? Oder schon die ersten gefassten Vorsätze über den Haufen geworfen? Vielleicht sogar erst gar keine gefasst in der festen Überzeugung, dass du sie sowieso nicht einhalten kannst?

Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich mir in diesem Jahr wirklich Ziele stecken sollte. Mit einem Baby ist der Alltag nur sehr schwer planbar. Jeder Tag und jede Nacht ist anders chaotisch. Und sollte doch tatsächlich mal ein bisschen Routine in den Alltag kommen, währt diese nicht lange, da das Kind sich wieder weiterentwickelt hat, was wiederum den Alltag völlig auf den Kopf stellt. Ist ja auch alles gut und wünschenswert. Aber auch verdammt noch mal anstrengend!!!
Wozu also Vorsätze? - Ganz einfach: Mit gefassten Zielen bzw. Vorsätzen lebe ich meinen Alltag bewusster und disziplinierter. Ich mache mir Gedanken darüber, was mir wirklich wichtig ist und konzentriere mich auf das Wesentliche. Naja, ich versuche es auf jeden Fall. Natürlich klappt das nicht immer! Aber ich lebe so dennoch meinen Alltag bewusster. Dies mag vielleicht nicht auf jeden zutreffen; ist vielleicht auch eine Typ-Frage. Bei mir funktionierts.
Dieses Jahr habe ich sogar unter ein Motto gestellt, inspiriert durch ein Kapitel aus dem Buch "Lebe. Liebe. Los!" von Bob Goff, das ich nebenbei unbedingt weiterempfehlen muss!

Bestellen könnt ihr dieses inspirierende Buch hier
Mein Motto lautet: "Sei fantastisch!" Klingt erstmal sehr allgemein gefasst. Jep! Ich habe mir natürlich Gedanken darüber gemacht, wie das konkret für mich und meinen Alltag aussieht und Ziele dazu verfasst.
Doch allein der Begriff "fantastisch" ist unglaublich toll und inspirierend. Fantastisch zu sein bedeutet für mich, mehr zu tun/geben, als andere von mir fordern oder erwarten. Mich abzuheben von der allgemeinen Masse - durch besonders liebenswerte und großartige Eigenschaften. Es bedeutet aber auch, verrückt zu sein, dem "inneren Kind" Raum zu lassen und das Leben in seinen bezaubernden Kleinigkeiten zu feiern. Der Fantasie und Kreativität eine Chance zu geben und der Versuch, den Mitmenschen ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern! Ja, ich möchte eine fantastische Diva sein, mit all meinen Schrullen, Verrücktheiten, meiner Kreativität und Liebe zum Leben! Ich möchte fantastisch sein für meinen Vater im Himmel!!!

An dem letzten Wochenende habe ich fantastische Leute erlebt und gemeinsam entwickelt sich etwas Neues, Kreatives. Ich bin sehr gespannt.
Eine Person war am Wochenende ganz unfassbar fantastisch und hat mich einfach mal so überrascht und beschenkt!! Und wie passend: Diva-Pralinen für eine Diva!! Ich bin begeistert!



Ich liebe Pralinen! Und erst recht, wenn sie so lecker aussehen! Lange werden die nicht bleiben! :P Danke dir, Deborah!!! Danke, dass du so unglaublich fantastisch bist! I love it!!!!

Auf ein fantastisches Jahr!

Elly
xxx

P. S.: Es gab in dieser Woche eine große Veränderung: Kea ist nun neun Monate alt und schläft jetzt ganz allein in ihrem Bettchen. Darin hat sie sonst auch schon die Nächte verbracht, jedoch ohne die eine Gitterwand und mit uns auf Augenhöhe. Oha, sie wird so schnell groß!!!!




Donnerstag, 8. Januar 2015

Huhu!!!

Huhu! Ja, ich lebe noch! :) Ob ich noch weiter bloggen möchte? Ja, auf jeden Fall! Ob meine Tochter damit einverstanden ist? Hm, schwierige Frage! Ich formuliere es mal so: Sie ist damit vielleicht einverstanden, lässt mir jedoch keine Zeit dafür. Wie schon im letzten Post erwähnt: Unsere Tochter krabbelt seit geraumer Zeit vorwärts. Und mittlerweile zieht sie sich auch gerne überall hoch. Das wiederum beinhaltet erhöhtes Fallrisiko! Jeder Leser, der selbst Babys in diesem Alter hat oder hatte, weiß sofort, was ich meine. Und alle anderen: Ich versuche es erst gar nicht zu erklären. Erst wenn man selbst ein Baby hat, begreift man das zeitliche Ausmaß, das Kinder in diesem Alter benötigen. Zudem schläft Kea nicht mehr ganz so viel wie noch vor ein paar Monaten ... Ich glaube, ich muss dieses Thema nicht weiter ausführen. Es ist, wie es ist: Abends falle ich völlig erschöpft ins Bett mit dem Gefühl, nichts, aber auch gar nichts geschafft zu haben, um am nächsten Tag das gleiche Programm wieder durchzuziehen: Kind beschäftigen, füttern und ständig beaufsichtigen. Ich habe sie gestern nur für zwei Sekunden aus den Augen gelassen - Ergebnis: eine kleine Beule und eine schrecklich beleidigte Kea. Schnief!
Aber ich werde dranbleiben! Das habe ich mir ganz fest vorgenommen. Neue Posts sind in Vorbereitung, Ideen schwirren in meinem Kopf herum und warten darauf, gefangen und festgehalten zu werden. Ladies, ich bin motiviert. Absolut! Alles andere habe ich momentan nicht so ganz in meiner Hand! Ich bin aber guter Zuversicht, dass ich eine Lösung finden werde, wie ich trotz der intensiven Pflege und Behütung unserer Tochter, Zeit für meinen Blog finden werde.
Na dann: Ein gutes neues Jahr, Ladies, mit vielen tollen Überraschungen, kreativen Ideen und magischen Momenten. Und bitte, bitte ganz viel Schlaf!!!

Hier noch ein paar Bilder von unserem Heiligabend!






Ich habe mich etwas "russisch" inspirieren lassen, sowohl bei der Deko als auch beim Essen. Die Matroschka-Schachteln habe ich im Internet hier gefunden. Sie lassen sich sehr gut selbst basteln und anschließend herrlich befüllen. In meinem Fall mit Bonbons aus einem russischen Laden in unserer Nähe. 

Ladies, bis hoffentlich bald!! Wie gesagt: Ich bleibe dran!!!

Elly
xxx

Montag, 15. Dezember 2014

Jubel, Trubel, Tralala!

Eine Freundin schrieb mir heute: "Du bist so still ..." Stimmt, habe schon länger nichts mehr von mir hören lassen. Doch es ist momentan alles andere als still bei uns. Da mein Mann in der letzten Woche viel freie Tage hatte, gab es endlich mal ganz viel Zeit für uns. Die Woche war voll von wunderschönen, überraschenden und zauberhaften Momenten.

Das Wichtigste zuerst: Es geht vorwärts! Unser Baby krabbelt endlich vorwärts! Ganz plötzlich - ohne Ankündigung und ohne Spektakel. Wir waren außer uns vor Freude! Und Kea sowieso.


Adventszeit bedeutet Weihnachtsmarktzeit. Wir haben an einem freien Tag unser Berliner Kindl warm eingepackt und sind Richtung Mitte gefahren:

Weihnachtseinkäufe erledigen und dabei die Weihnachtsdeko bewundern, 


den Weihnachtsmarkt mit der wundervollen Stimmung genießen, 





und mit meinem Bruder noch einen guten Gühwein genießen!


Es gab in dieser Woche aber auch die ruhigen und besinnlichen Momente, die unbedingt zur Adventszeit gehören:

Einen Moment nur für mich mit einem (etwas zu süßem) Tassenkuchen, der sich im Päckchen meiner lieben Freundin Annie befand. Und jetzt weiß ich endlich: Es funktioniert wirklich! 


Der Polarexpress: Ein absolutes MUSS, um mich auf Weihnachten einzustimmen. Der Film ist so zauberhaft!


Dann gab es noch ganz viel Zeit für Familie, 


aber auch Zeit für Geschenke.


Und trotz all der schönen Adventszeit ein bisschen Sommerfeeling in Tropical Island. Haben wir das tropische Klima und das warme Wasser genossen! 

Solche Wochen muss es auch mal geben. So werden gemeinsame Erinnerungen geschaffen und die sind unglaublich wichtig! 

Elly
xxx


Freitag, 5. Dezember 2014

Anders, besser, himmlisch!!!

Es kommt erstens immer anders und zweitens als man denkt, pflegt mein Vater oft zu sagen. Und es stimmt. Das habe ich diese Woche oft erfahren müssen. 
Wer meinen letzten Post gelesen hat, weiß, ich möchte gerne an jedem der 24 Adventstage einer fremden Person etwas Gutes zukommen lassen. Es begann richtig gut. Mit diesem beflügelnden Gefühl ging ich am zweiten Tag rüber zu Frau B. und klingelte. Aber niemand öffnete. Fenster dunkel. Schade. Zum Glück hatte ich eine Kleinigkeit mit einem lieben Adventsgruß für sie vorbereitet, sodass ich dies in ihren Postkasten werfen konnte. Ich werde es eben ein anderes Mal wieder versuchen.
Gestern machte ich mich auf den Weg, doch leider hatte der Supermarkt, den ich aufsuchte, noch nicht wieder eröffnet. Ich drehte eine kleine Runde um den Block, aber da war niemand, dem ich helfen oder etwas Gutes tun konnte. Ernüchtert machte ich mich auf den Weg nach Hause. Trotzdem war dieser Tag nicht ohne gute Tat vergangen: Mein Mann und ich möchten uns bei einer Aktion der JKB (Jungen Kirche Berlin) beteiligen, die zu Weihnachten Flüchtlingskinder, die dort mit ihren Familien untergekommen sind, mit einem Geschenk in Form eines gefüllten Schuhkartons überraschen möchte. So habe ich schon mal den Karton in Geschenkpapier eingepackt, sodass dieser nur noch mit lauter schönen Dingen gefüllt werden muss. Dies wird in den nächsten Tagen geschehen. 
Heute morgen musste also der Einkauf von gestern nachgeholt werden. Auf dem Weg zum Auto sah ich ebenfalls eine sehr alte Dame vor einem Fenster sitzen. Ich musste schmunzeln, denn es erinnerte mich an Frau B. Klar, dachte ich, ich besorge wieder Blumen und wenn diese Dame auf dem Rückweg immer noch dort sitzt, werde ich ihr diese schenken. Gesagt, getan. Sie saß wirklich immer noch vor dem Fenster und starrte nach draußen. Ich freute mich. Für mich das Zeichen, dass ich ihr die Blumen zukommen lassen sollte. Ich winkte ihr freundlich zu und deutete ihr an, dass ich sie gerne sprechen möchte. Sie kam sogleich heraus. Ob ich ihr die Blumen schenken dürfe? Wieder die Frage: Warum möchte ich dies tun? Wieder die gleiche Antwort: Ich möchte ihr gerne eine Freude machen. Aber sie lehnte ab. Sie kenne mich doch gar nicht. Ich erzählte ihr, dass ich hier gleich um die Ecke wohne und versicherte ihr, dies sei einfach nur ein Geschenk - ganz ohne Hintergedanken. Aber sie wollte nicht. Sie meinte, sie wüsste nicht, was dahinter stecke. Gut, dann eben nicht. 
Ich war geknickt. Klar, ich bin mir bewusst, dass ich auch mit solchen Reaktionen rechnen muss. Aber wenn diese dann wirklich eintreten, tja, dann ist man eben doch nicht darauf vorbereitet. Ich war geknickt und traurig. Also gut, Gott, dachte ich, du hast meinen Mut und meinen guten Willen gesehen. Auf alles andere habe ich keinen Einfluss.
Oh ja, Gott hatte mein Herz gesehen:
Nicht einmal zehn Minuten später klingelte es: der Postbote. Cool, die bestellte Ware. Falsch gedacht. Es war ein Päckchen meiner Freundin Annie, gefüllt mit lauter schönen Sachen, die die Elly glücklich machen! :) (Dieser Reim musste jetzt sein!) Und nicht nur das: ebenfalls im Postkasten ein liebevoller Brief, verfasst von unserer süßen Nichte Sofia. 
Traurigkeit, Geknickt-Sein? Pustekuchen. Alles im nu weg. Ich fasse dies als direkte Antwort von Gott auf. Er kennt mich und weiß, dass ich genau diese Art von Ermutigung brauche um nicht aufzugeben. Danke, Gott! Und natürlich ein dickes Dankeschön an meine Freundin Annie und an Sofia: Ihr habt euch von Gott gebrauchen lassen!! Es ist so schön, dass es Menschen wie euch gibt. 
Ja, es kommt erstens immer anders und zweitens als man denkt! Manchmal noch viel, viel schöner und besser.

Danach haben wir den Geburtstag unserer Prinzessin Sarah gefeiert, der Tochter meiner Schwester. Diese kleine Prinzessin kam vor sechs Jahren in unsere Familie und bereichert sie seitdem mit ihrer unglaublichen Kreativität und ihrem einmaligen Charakter! Danke Sarah für die Einladung. Es war sooooo schön!!! 





Kea war ebenfalls begeistert: Dort gab es einen wunderschönen, großen, funkelnden und glitzernen Tannenbaum, den sie am liebsten gleich leer geräumt hätte. Ich weiß schon, warum ich in diesem Jahr keinen aufgestellt habe. ;)

Ladies, ich wünsche euch ein wunderschönes Adventswochenende.

Elly
xxx

Montag, 1. Dezember 2014

Blumen für Frau B.

Die Adventszeit ist mir unglaublich wichtig. Davon habe ich euch schon berichtet. In unserer Familie zelebrieren wir die Adventszeit mit gemütlichen Abenden, gemeinsamen Bastel- und Backaktionen und beschenken uns gegenseitig mit Kleinigkeiten. Doch ich weiß, dass das nicht jeder hat.
Ich trage schon seit langer Zeit folgende Idee mit mir herum: Wie wäre es, wenn ich an jedem der 24 Adventstage einer Person etwas Gutes zukommen lasse? Und zwar einer fremden Person. Doch da sind so viele Bedenken: Wie reagiert man/frau darauf? Wen soll ich eigentlich beschenken? Was genau soll ich verschenken? Und ist das nicht zu anstrengend? Ich habe momentan sowieso wenig Zeit.
Auch gestern Abend habe ich noch lange wach gelegen und mir den Kopf darüber zerbrochen. Irgendwann kam ich zu dem Entschluss: Probier es doch einfach aus. Lass dich vom Heiligen Geist leiten. Der wird dir schon die richtigen Ideen und Personen über den Weg schicken. Und selbst wenn es nicht jeden Tag klappt, was soll's? Jeder Tag, an dem ich es schaffe, meine Idee in die Tat umzusetzen, ist ein weiterer gelungener Tag!
So bin ich heute einkaufen gegangen mit dem festen Entschluss: Du tust einer Person gleich etwas Gutes. Herausforderung: Der nächste Supermarkt ist nur wenige hundert Meter entfernt. Das bedeutet: Weniger Personen, die meinen Weg kreuzen. Zudem ist es arschkalt draußen. Ich werde mich hüten, einen Umweg zu nehmen.
Auf dem Weg zum Supermarkt halte ich angestrengt Ausschau. Nö, nichts. Im Supermarkt scanne ich die Besucher: Könnte jemand meine Hilfe brauchen? Fehlanzeige. Aber hey: Amaryllis-Blüten. Die lassen sich doch gut verschenken. Eingepackt, bezahlt, zurück auf die Straße. Aber auch hier noch immer keine Person, bei der ich das Gefühl habe, die könnte eine Aufmerksamkeit gebrauchen. Stoßgebete. Ich bin schon fast an unserem Haus, da kommt mir ein Einfall. Und tatsächlich: Da sitzt sie wieder - allein vorm Fenster und beobachtet die Straße. Ich habe sie auf dem Rückweg zur Wohnung, kurz vor Eintritt in unseren Innenhof, schon oft am Fenster gesehen. Sie ist alt, wirkt allein und deprimiert. Als ich sie die ersten Male sah, habe ich sie ignoriert. Dann irgendwann fing ich an ihr zuzuwinken. Jedes Mal erwiderte sie erfreut den Gruß. Auch heute winke ich ihr zu, worauf sie lächelt. Ich nehme all meinen Mut zusammen, stelle mich unter ihr Fenster und mache deutlich, dass ich mit ihr reden möchte. Sie stutzt, öffnet aber das Fenster. Und dann frage ich sie, ob ich ihr die Blumen schenken darf? Sie ist verwirrt. Warum möchte ich ihr die Blumen schenken? Ich antworte ihr, dass ich sie schon häufig dort am Fenster gesehen habe und sie so allein wirke. Ich möchte ihr eine Freude machen. Außerdem sind die Blumen mit der Absicht des Schenkens gekauft worden. Und dann bringe ich ihr die Blumen in den ersten Stock, denn sie hat es stark mit dem Knie. Wir unterhalten uns kurz vor ihrer Wohnungstür. Sie ist immer noch verwirrt, nimmt die Blumen aber gerne an und freut sich. Lange kann ich nicht bleiben, denn Kea schlummert unten im Flur selig in ihrem Kinderwagen. Sie fragt mich, was ich denn im Kinderwagen habe und ich erzähle ihr von meiner kleinen Tochter. Zum zweiten Mal raffe ich meinen übrig gebliebenen Mut zusammen und frage sie, ob ich sie denn mit Kea mal besuchen dürfte. Dann könnte sie sie sehen. Sie würde sich sehr freuen. Und dann verspreche ich ihr, dass ich sie in den nächsten Tagen mit Kea besuchen komme. Vielleicht sogar schon morgen.
Ich eile  die Treppen hinunter zu meiner schlafenden Tochter und mache mich endgültig auf den Weg nach Hause. Ich bin glücklich! Quatsch!!! Ich bin wie auf Drogen!!! Ein unglaublich warmes und übersprudelndes Gefühl macht sich in mir breit. Ich kann kaum glauben, was gerade passiert ist. Ich bin überwältigt davon, was Gott gerade bewirkt hat. Und ich bin unheimlich gespannt auf morgen, denn ich werde Frau B. auf jeden Fall besuchen. Mein Mann hat sowieso Spätschicht, also trifft es sich sehr gut.

Mein Vorhaben hat heute geklappt. Morgen ist auch schon abgedeckt: Wieder Frau B., die immer noch eine Fremde für mich ist. Morgen schenke ich Zeit. Zeit für eine alte Frau, die viel allein ist und wegen ihres Knies nicht aus dem Haus kommt. Ich bn aufgeregt und freue mich!


Ich wünsche euch eine wunderschöne Adventszeit, Ladies.

Elly
xxx



Mittwoch, 26. November 2014

Seltene schöne Momente!

Momentan sieht es mit Blogeinträgen ein wenig mager aus, ich weiß! Unsere kleine Prinzessin wird mobiler und braucht somit meine volle Aufmerksamkeit. Zudem beanspruchen die Weihnachtsdeko und Adventsvorbereitungen meine übrige Kraft und Energie. Gute Nachricht: Ich bin bald fertig und dann gibt's Bilder!

Heute gibt es aber trotzdem einen kurzen Eintrag.
Kea und ich hatten gestern einen wunderschönen, doch viel zu seltenen Nachmittag mit meiner Schwester Hanna. Sie ist jetzt Assistenzärztin und hat somit kaum Freizeit. Doch gestern hat sie sich Zeit für uns beide genommen.
Das graue Wetter konnte uns nicht von einem langen Spaziergang in die Köpenicker Altstadt abhalten. Kea schlummerte mollig warm eingepackt in ihrem Kinderwagen und wir haben uns warm gelaufen - naja, fast!
Möwen wurden gefüttert, Äpfel auf dem Wochenmarkt gekauft, neue Inspirationen in schön dekorierten Schaufenstern gesammelt und was auf keinen Fall fehlen durfte: Kaffee und Kuchen, um warm zu werden!





Im Hintergrund das bekannte Köpenicker Rathaus



Ein wunderschöner Nachmittag, der leider viel zu schnell zu Ende ging. Aber wir hatten ihn - den einen wunderschönen grauen Nachmittag!

Liebe Grüße,

Elly
xxx

P.S.: Hanna, danke für deine Zeit! Ich hab dich lieb! :*