Freitag, 3. Oktober 2014

Und dann traf es mich!


Letztens habe ich abends mit Kea zu diesem Lied getanzt: "I surrender" von Hillsong. Mir liefen die Tränen übers Gesicht und ich habe Kea ganz fest an mich gedrückt. Ich fühlte tiefe Liebe und Dankbarkeit und zugleich eine tiefe Angst. Dieses Lied erinnert mich an eine Zeit in meinem Leben, die ich nie wieder durchmachen möchte!
Ich habe während der Schwangerschaft hier und da ein paar Ratgeber gelesen. Vor allem das Buch "Ich bin dann mal zwei" von Liz Fraser fand ich sehr cool. Ist aber nichts für jede Frau! Zu mir passte es 100%. Ich habe viel gelacht beim Lesen!
Ich wusste, dass einige Frauen nach der Geburt in ein tiefes Loch fallen, dem sogenannten Baby-Blues. Das haben die meisten Frauen nach einer Geburt. Und dann gibt es da noch die Wochenbettdepression, die um einiges heftiger ist. Ich wusste, dass dies jeder Frau passieren kann und entschloss mich, ganz entspannt an die Sache heranzugehen. Und selbst wenn es mich treffen sollte - ja und? Bleib ganz locker und akzeptiere es. Wird schon wieder vorbeigehen. Ich war der festen Überzeugung, dass es mit dieser Einstellung schon nicht allzu schlimm werden könnte.
Doch ich hatte KEINE AHNUNG! Nicht die geringste Vorstellung!! Was auch gut war.
Es traf mich! Und zwar völlig! Und ich war nicht ansatzweise darauf vorbereitet. Heute bin ich sogar der Meinung, dass man sich gar nicht darauf vorbereiten kann.
Es begann in der zweiten Nacht im Klinikum, in der Kea richtig Terz machte. Sie wurde wohl nicht richtig satt bei mir. Also bekam sie zusätzlich ein kleines Fläschchen, was sie kurz ruhig werden ließ. Doch kurz darauf war sie wieder am Schreien und ich bekam sie nicht beruhigt! Ich bekam Panik! Und da zu dem Zeitpunkt so viele Babys auf der Station waren, hatte die Nachtschwester alle Hände voll zu tun. Es dauerte, bis sie wieder Zeit für uns hatte. Kea bekam ein zweite kleine Mahlzeit. Danach schlief sie endlich ein. Es war schon früher Morgen.
Ich weiß nicht, ob diese Nacht, in der ich mich überfordert und allein fühlte, der Ausschlag für die Wochenbettdepression war. Und es ist auch nicht wichtig. Doch seit der Nacht fing die Depression langsam an und steigerte sich von Tag zu Tag. Am Anfang fühlte ich mich einfach nur müde und wollte nur schlafen, schlafen, schlafen. Ich musste immer wieder weinen, doch kriegte mich nach einiger Zeit wieder ein. Doch von Tag zu Tag wurden die Heulattacken immer länger und die Angst schlimmer, obwohl ich total viel Unterstützung von meinem Mann und meiner Familie hatte. Ich fühlte mich der Aufgabe, eine gute Mutter für Kea zu sein, plötzlich nicht gewachsen. Meine Gefühle sagten mir, dass ich keine gute Mutter für Kea sein kann. Und dieses Gefühl wurde von Tag zu Tag schlimmer und dringlicher. Ich hoffte, dass dieser Zustand bald vorüber sei, doch es wurde nur noch heftiger. Ich war nur noch am Heulen. Ich hatte keinen Appetit und kämpfte um jeden Bissen. Aus Angst wurde Panik. Die Verantwortung wollte mich erdrücken.
Ich liebte meine Tochter über alles - aber ich wollte sie plötzlich nur noch loswerden. Nicht, weil ich sie nicht schön fand. Nicht, weil ich sie nicht liebte. Ich liebte sie SO sehr, dass ich der festen Überzeugung war, ihr niemals gerecht werden zu können. Ich glaubte, dass sie bei jemand anderem viel besser aufgehoben wäre. Einerseits wollte ich sie die ganze Zeit um mich haben und andersrum wollte ich sie weggeben. Nicht irgendjemandem. Nein, auf keinen Fall. Ich wusste, dass sie bei meiner Familie gut aufgehoben wäre.
Ich sah meine Tochter an - voller Bewunderung, voller Liebe, voller Tränen, voller Panik und voller Schuldgefühle. Ich fühlte mich wie eine Rabenmutter. Es tat so weh!! Ich liebte dieses kleine Wesen auf meinem Arm über alles, wäre für sie ins Feuer gesprungen. Aber da war diese Panik, es nicht zu schaffen. Es war so paradox!
Jede Ablenkung, alle Gespräche und Gebete halfen nicht weiter. Aus Panik wurde pure Verzweiflung. Ich war an einem Punkt angelangt, an dem ich nicht mehr weiter konnte. An einem Nachmittag spürte ich wieder, wie die Panik in mir hochkroch. Sie nahm mir die Luft zu atmen. Ich wollte nicht mehr! Mein Mann schlug vor, dass ich einen kurzen Spaziergang machen sollte. Ich ließ Kea nur ungerne zurück, aber ich merkte, dass ich raus musste. Ich ging die Straße entlang und es wurde immer schlimmer. Ich schrie in meinem Inneren zu Gott, dass er Kea wieder zu sich nehmen solle. Es würde mir zwar wehtun, doch ich könnte damit besser zurecht kommen, als mit der jetzigen Situation. Ich fühlte mich dabei schuldig, aber ich konnte nicht anders! Ich schrie zu Gott, dass ich ihr niemals etwas antun könnte! NIEMALS! Aber ich konnte nicht mehr! Jede Lebenskraft, jede Lebensfreude war weg! Ich hatte keine Kraft mehr zu kämpfen. Ich wollte nichts, GAR NICHTS mehr. Ich wollte nur noch sterben. Und das schien plötzlich die Lösung zu sein. Ich wusste, dass Kea eine Mutter brauchte! Aber nicht mich! Ich würde keine gute Mutter für sie sein. Sie wäre bei meinen Eltern und meiner Schwester Geli besser aufgehoben.
Einerseits machten mir meine Selbstmordgedanken Angst und andersrum war ich erleichtert, eine Lösung gefunden zu haben. Ich lief tränenüberströmt nach Hause mit dem Ziel, mich umzubringen, sollte sich nichts ändern. Zu Hause angekommen sah ich Kea an und brach zusammen. Ich rief meine Mama an und sagte ihr, dass ich Kea niemals etwas antun würde, aber ... - Meine Mutter beendete den Satz: ... du weißt nicht, ob du dir etwas antust! Sie merkte gleich, was in mir vorging. Meine Eltern kamen sofort. Mama legte sich zu mir aufs Bett und weinte mit mir. Ich weinte wie nie zuvor in meinem Leben. Mein Körper war ein einziges Schluchzen! Ich sah keine Zukunft für mich!! Ich war am Aufgeben! Meine Eltern begannen für mich zu beten und mit der Zeit wurde ich ruhiger. Meine Eltern machten mir noch einmal deutlich, dass sie immer für mich da seien. Wir beschlossen, dass in der nächsten Zeit immer jemand bei mir wäre, wenn mein Mann zur Arbeit müsste. Ich wäre niemals alleine. Zusammen würden wir das schaffen! Ich müsste die Verantwortung nicht alleine tragen. Wir würden Kea schon zusammen groß kriegen. Ich müsste sie ja nicht unbedingt stillen. - Dieses Wissen gab mir Sicherheit!
Wir handhabten die nächsten Tage wie besprochen. Trotzdem wurde es nicht besser. Die Panik und Verzweiflung blieben. An einem Tag wurde es wieder so schlimm, obwohl mein Mann bei mir und Kea war. Doch ich wollte nicht, dass meine Eltern wieder kamen. Ich musste es doch auch mal alleine in den Griff bekommen. Ich rief sie wieder an. Sie beteten mit mir gemeinsam am Telefon und Papa meinte, dass ich einfach laut Lobpreis machen sollte. Und wenn das nichts bringe, kämen sie sofort zu mir.
Ich ging allein ins Arbeitszimmer und suchte bei Youtube nach Liedern. Dabei stolperte ich über genau diesen Song. Ich kannte es vorher nicht. Doch es sprach mich sofort an. Ich sang es immer und immer wieder! Es wurde mein Gebet, mein Schrei zu Gott! Es gab mir Kraft! Geli schrieb mich an und ich meinte zu ihr, dass ich gerade wieder am Kämpfen sei. Sie solle ebenfalls für mich beten. Nach einiger Zeit antwortete sie, dass sie spüre, dass in der geistlichen Welt etwas durchgebrochen sei. Dieses Wissen machte mich glücklich! Auch ich spürte, dass sich etwas änderte. Sie sollte Recht behalten. An diesem Abend mussten meine Eltern nicht kommen. Seit diesem Abend wurde es allmählich besser. Klar gab es auch immer wieder Rückschläge, aber langsam kam wieder Licht, Hoffnung in mein Leben. Es dauerte noch einige Zeit, bis die Depression ganz weg war. Doch sie ist weg.
Ohne Gott und die Unterstützung meiner Eltern wäre ich heute nicht mehr am Leben. Das weiß ich. Diese sechs Wochen waren der schlimmste Kampf in meinem Leben. Aber Gott hat mich nicht allein gelassen. Er gab mir die besten Eltern auf der ganzen Welt!! Ich bin ihm so unendlich dankbar dafür!

Ein Foto aus dieser Zeit
Es wird nicht gerne über dieses Thema geredet. Und ich weiß auch warum: Es ist eine Erfahrung, über die man nicht gerne spricht. Man kann es im Nachhinein selbst nicht nachvollziehen. Selbst während der Depression ist man hin und her gerissen. Die Gefühle laufen Amok. Es ist völlig paradox. Doch man kann nichts gegen diese Gefühle machen. Man bekommt sie nicht alleine in den Griff. Deswegen schrieb ich auch zu Anfang, dass ich der Meinung bin, sich nicht auf so eine Situation vorbereiten zu können. Man kann sich nicht vorstellen, wie es sich anfühlt, wenn man es nicht selbst erfahren hat. Diese Ohnmacht, diese pure Verzweiflung. In dieser Situation braucht man Gott! Und liebe Menschen, die einen durch diese Zeit tragen!

Heute genieße ich den Alltag mit meiner kleinen Maus. Und wenn mir doch mal wieder die Decke auf dem Kopf fällt, fahre ich ... genau: zu meinen Eltern! :)




Elly
xxx


Mittwoch, 1. Oktober 2014

Little Miss Diva

Unsere kleine Diva lässt uns in den letzten Nächten nicht wirklich zur Ruhe kommen! Schläft sehr unruhig und ist immer wieder längere Zeit wach!!! Und tagsüber ist sie dann natürlich auch schlecht drauf und zickig! Bin genervt und echt fertig!
Somit habe ich momentan keine Zeit für meinen Blog! Wenn sie tagsüber mal schläft, nutze ich die Chance sofort auf wenigstens ein bisschen mehr Schlaf! Hoffe und bete, dass das sich wieder einpendelt! Sie hat bis jetzt nachts immer sehr gut geschlafen! Keine Ahnung, was in dem kleinen Persönchen zur Zeit so vorgeht!
Ich wollte euch aber dieses Foto nicht vorenthalten! Ich liebe, liebe, liebe es!!! :)))

Foto von Simon Berg


Es ist auf der Hochzeit meines Bruders entstanden! So ist unsere kleine Diva! Sie möchte alles haben, was auch Mama hat! Mein liebes Kind: Alkohol erst ab deinem 30. Lebensjahr!!! ;)

Elly (die auf eine ruhige Nacht hofft!)
xxx

Montag, 29. September 2014

Streit, Streit, Streit!!


So, Kea ist gebadet und schläft nun selig in ihrem Bettchen! Und ich habe endlich wieder Zeit für meinen Blog! Bin gestern leider doch nicht dazu gekommen, obwohl ich es mir fest vorgenommen hatte! Mein Mann hatte fast die gesamte letzte Woche Spätschicht, sodass ich nicht viel geschafft habe. 

Doch der Urlaub meines Mannes, der nun leider wieder vorbei ist, tat uns als Familie und vor allem uns als Ehepaar richtig gut. Er war wirklich dringend nötig. So hatten wir die Zeit, ein paar grundlegende Dinge unseres neuen Familienalltags zu klären.
Wenn ich früher gefragt wurde, wie denn unsere Ehe lief, war die Antwort immer: Super! Alles bestens! Wir sind super glücklich! Besser könnte es gar nicht laufen! Und es war auch nicht gelogen. Natürlich hatten wir unsere Auseinandersetzungen, unsere Reibereien, aber keinen bösen Streit.! Wir haben uns schon noch ehrlich die Meinung vor den Kopf geknallt und uns aufgeregt, wenn uns etwas nicht passte. Viele würden das vielleicht auch schon als Streit bezeichnen. Nach unserem Verständnis aber nicht. Wir haben gleich zu Anfang unserer Beziehung uns darauf geeinigt, Probleme immer gleich zu klären. Unsere Devise lautet: Lieber einmal seinen Gefühlen Luft machen, als alles in sich hineinzufressen und dann irgendwann zu explodieren! So haben wir es in den letzten sieben Jahren gehalten! Und es hat prima funktioniert. Wir waren nie lange böse aufeinander! Probleme wurden sofort angesprochen, geklärt und fertig! Wir waren glücklich! 
Doch so ein kleines süßes Wesen bringt ordentlich Zündstoff in die Bude! Da müssen viele grundlegende Tatsachen erstmal neu geklärt werden. Und Schwächen werden in herausfordernden Situationen viel offensichtlicher! 
Ein Beispiel: Ich bin die Älteste aus einer Familie mit fünf Kindern. Mein Mann hingegen hat zwei Schwestern, die elf und dreizehn Jahre älter sind. Muss man da noch mehr sagen?!!? Ist doch klar, dass jeder von uns andere Erfahrungen, Vorstellungen und Gewohnheiten in die eigene nun vorhandene Familie hineinbringt. Ich musste sehr früh Verantwortung für mich und meine Geschwister übernehmen, da meine Mutter oft krank war. Mein Mann wiederum hat viel Zeit für sich gehabt. Er musste seinen Alltag nicht nach kleinen Geschwistern richten. Er durfte meistens dann spielen, wann er es wollte und auch womit er wollte. Ich wiederum musste früh lernen, meine kleinen Geschwister bei Laune zu halten, wenn sie wach waren und leise zu sein, wenn sie schliefen. Und natürlich musste bei uns zu Hause jeder mit anpacken, damit der Alltag lief. Aufgaben wurden dann erledigt, wenn die Zeit günstig war und nicht dann, wenn einem gerade danach war. Nach Befindlichkeiten wurde nicht gefragt. 
Im Klartext hatten wir folgendes Problem: Ich habe so gut wie jede freie Minute, die uns Kea gönnte, genutzt, um dem Haushalt hinterher zu kommen. Natürlich nahm ich mir auch mal eine Pause. Aber wenn Dinge dringend zu erledigen waren, hatten sie erste Priorität. Danach wurde ausgeruht. Mein Mann allerdings nutzte die freie Zeit gerne, um fernzusehen oder vor dem PC anzuhängen und Computerspiele zu spielen. Und das nicht mal eben kurz, sondern auch mal gerne zwei bis drei Stunden. Dabei hatte ich gerade in den ersten Monaten sowieso die meiste Zeit über unsere Kleine. 
Am Anfang habe ich noch darüber hinweg gesehen und gehofft, dass mein Mann von allein auf die Idee kommt, mehr mit anzupacken. Pustekuchen! Irgendwann hat es richtig geknallt! Ordentlich geknallt! Und dies war nur ein Problembereich. Da gab es ja noch so viele mehr, was bedeutet, dass wir uns sehr viel stritten. Wäre auch nicht weiter schlimm gewesen, wenn wir wenigstens gemeinsam Lösungen gefunden hätten. Haben wir aber nicht! Ich konnte ihn oft nicht verstehen und ihm ging es mit mir genauso. Hinzu kommt, dass man als junges Elternpaar sowieso noch ständig unter Anspannung steht, auch ja alles richtig zu machen und oft nicht richtig ausgeschlafen ist. Zusammen ergibt das einen tollen Cocktail aus Wut, Schmerz und Tränen!!! Irgendwann waren wir beide nur noch müde vom Streiten. Wir hatten keine Lust mehr und ließen uns oft einfach stehen. Jeder in seinem Schmerz und dem Gefühl, nicht verstanden zu werden. Es gab natürlich auch sehr gute Tage dazwischen. Aber es eskalierte von mal zu mal schlimmer, weil ungeklärte Probleme zwischen uns standen. Und dieser Berg wurde immer größer. 
Irgendwann habe ich nur noch gebetet. Hätte ich auch früher drauf kommen können. Habe ich aber nicht! Ich badete lieber in Selbstmitleid! Aber irgendwann war der Punkt erreicht, wo ich merkte, dass wir alleine nicht weiter kamen. So sagte ich Gott, dass er unsere Einstellungen verändern müsste. Ich konnte die Einstellungen meines Mannes gegenüber gewissen Themen nicht ändern und andersrum war es genauso. Es dauerte nicht lange und wir fanden einen Weg, Probleme zu diskutieren, ohne wieder verletzend zu werden. Und mein Mann hat wirklich viele Dinge eingesehen, ohne dass ich sie wieder ansprechen musste. Ich wiederum lernte, auch mal Fünfe gerade sein zu lassen. Es muss nicht immer alles so laufen, wie ich es als Mutter gerne möchte. 
Das soll jetzt nicht heißen, dass wir nun keine Probleme und keinen Streit mehr haben. Nein, das nicht! Aber es ist jetzt eher die Ausnahme. Wir können wieder in Ruhe über Problempunkte diskutieren, können wieder Kompromisse schließen und aufeinander zugehen. Mein Mann gibt sich sehr viel Mühe, mir im Haushalt zu helfen und mir die Kleine abzunehmen. Ich wiederum lasse ihm immer wieder mal seinen Freiraum und fahre nicht gleich bei jeder Kleinigkeit aus der Haut. Wir haben nun unseren Rhythmus und unseren Alltagstrott als kleine Familie gefunden. Und wir bitten Gott, dass es noch besser wird. 
Und bevor Fragen aufkommen: Ja, mein Mann ist vollkommen einverstanden, dass ich über dieses Thema schreibe! Er unterstützt mich sogar dabei!!! Er ist eben einfach ein super Ehemann!!! ;)


Und nun die Auflösung meines tollen Paketes. Folgendes befand sich darin: 

Schuhe: Zara Shoes 
Ohrschmuck von Zara Accessories

Sie alle haben das gewisse Etwas!!! Natürlich wurden die Schuhe gestern gleich zum Brunch mit meiner Familie getestet!! Sie haben ganz verschiedene Reaktionen ausgelöst. Von "Scheiße" bis "Cool" und "sehr geil" war alles dabei. Aber in einem waren sich alle einig: Sie passen zu mir! Na eben!!! Das ist doch der Sinn und Zweck des Ganzen!!! Schließlich muss ich sie ja tragen. Bei den Perlenohrhänger waren sich dann aber alle einig: Raffiniert gemacht! Finde ich auch! 




                                

Elly
xxx

Samstag, 27. September 2014

JAAAA!!!

Ich finde es unglaublich, wie Gott zu einem spricht, wenn man offen dafür ist. Nachdem Kea gestern Abend eingeschlafen ist, habe ich mir Zeit genommen, um die vielen Gedanken in meinem Kopf zu sortieren: To-Do-Listen schreiben, Ideen festhalten und Inspirationen für meinen Blog suchen. Aber auch, um Zeit mit Gott zu haben und mit ihm zu reden. Und wieder kamen Zweifel auf, ob der Blog wirklich eine so gute Idee war. Was wäre, wenn mir die Ideen ausgingen? Was wäre, wenn ich es zeitlich nicht schaffe? Der Urlaub meines Mannes ist zu Ende und ich merke, wie wenig freie Zeit bleibt.
Ich äußerte Gott meine Bedenken, meine Zweifel. Solle ich wirklich weitermachen? Und wenn ja, bin ich auf seine Unterstützung angewiesen. Nachdem ich meine Gedanken und Sorgen mit Gott geteilt hatte, fiel mein Blick auf die Zeitschrift "Das Leben genießen" von Joyce Meyer Ministries, die auf meiner Nachtkommode lag. Ich hatte den Eindruck: Schau mal nach, was da für dich drin steht. Ich dachte, ich hätte schon alle Artikel gelesen, doch dann sprang mir der eine von Joyce Meyer förmlich ins Auge:

 

Ich las ihn und er war wie eine klare Antwort von Gott. Es war unglaublich! Es war genau das, was ich in dem Moment brauchte. Die Überschrift lautete: "Sagen Sie JAAA zu dem, was Jesus in sie hineingelegt hat". AMEN!! Allein die ersten Sätze wären schon Antwort genug gewesen: "Gott hat für jeden von uns einen großartigen Plan. Es ist wirklich spannend, wenn er uns Träume und Wünsche ins Herz gibt. Aber das kann auch zur Herausforderung werden." Genau das beschäftigte mich gerade. Wie in meinem ersten Post beschrieben, hatte ich schon lange den Wunsch, einen Blog zu schreiben. Ich hatte den Gedanken immer wieder abgetan, ihn für ein blödes Hirngespinst gehalten. Doch der Wunsch wurde immer dringlicher. Auch meine Mutter meinte in jüngster Vergangenheit immer wieder: Elly, du solltest irgendwann mal schreiben. Dann brachte das Lesen des Buches "Aufstehen, Krone richten, weitermachen" (Glennon Doyle Melton; siehe ersten Post) den entscheidenden Anstoß! Und dieser Artikel bestätigt mich nun wieder. Joyce Meyer schreibt: "Vertrauen Sie darauf, dass das, was Sie ganz tief in Ihrem Inneren verspüren, wirklich von Gott ist. [...] Wenn Sie etwas Bestimmtes auf dem Herzen haben, legen Sie los und probieren Sie es aus. [...] Sagen Sie ja zu dem, was Jesus in Sie hineingelegt hat und seien Sie mutig." Das traf voll ins Schwarze. Genau diese Aussage, bloß ein wenig anders formuliert (aus dem oben genannten Buch), hatte mich überhaupt dazu gebracht, diesen Blog zu starten. Und nun wieder die gleiche Bestätigung: Ausprobieren, machen, sich in Bewegung setzen. JAAAA!


Gott wusste, was ich gerade brauchte, um meine Zweifel auszuräumen. Ich bin so fasziniert von ihm! Es ist erstaunlich, wie schnell Gott manchmal antwortet. Mit Gott wird das Leben doch niemals langweilig! Er hat einen wunderbaren Plan für mein Leben! Aber er sieht so völlig anders aus, als ich es jemals gedacht hätte. Es war zum Teil schmerzhaft. Sehr schmerzhaft. Darüber werde ich ein anderes Mal schreiben. Aber ich weiß, dass ich genau hier richtig bin! Danke, danke, danke Gott!
Es ist und bleibt spannend. Und ich frage mich, wo es noch hingeht!
Übrigens: Das Magazin kann kostenlos auf joyce-meyer.de angefordert werden.

Habe heute beim Einkaufen dieses leckere Getränk entdeckt: Rhabarberlimonade von fruchtWerk. Direkt aus Berlin! Absolut empfehlenswert! Schmeckt so lecker, wie es aussieht! Hat mir heute mein Schreiben versüßt! Es gibt noch zwei andere Sorten, die demnächst unbedingt getestet werden müssen.


Rhaberlimonade von fruchtWerk


Während meines Schreibens kam heute der Paketdienst und hat mir dieses tolle Paket geliefert!!! Freude, Freude, Freude!!! Auch wenn dadurch der Mittagsschlaf meiner kleinen Tochter jäh beendet wurde. Aber Mami ist glücklich!!! :) Was drin ist? Dazu morgen mehr!!! ;)


Euch allen ein wunderschönes sonniges Wochenende!! 

Elly
xxx



Freitag, 26. September 2014

Perfekter Herbsttag!

Mein Leben fühlt sich momentan richtig an! Ich bin ein Stück weit angekommen. In Berlin, als Mutter und als Frau! Ich weiß, dass ich noch nicht da bin, wo Gott mich haben möchte, aber erstmal bin ich richtig hier! Ich bin auf dem Weg! Auf einem guten Weg! Und ich bin niemals allein! Gott hat mir wunderbare Personen an die Seite gestellt! Und ich rede hier nicht nur von meinem Mann und meiner Tochter! Das sind die größten Schätze überhaupt!!!
Ich habe das große Glück, von Menschen umgeben zu sein, die mich dafür lieben, was ich bin und wie ich es bin. Die mich nicht verändern oder verbiegen wollen, die mich nicht verurteilen, sondern mich in meinen Stärken bestärken und in meinen Schwächen zur Seite stehen.
Neben ein paar sehr wichtigen Freundschaften spielt meine Familie eine sehr große und wichtige Rolle in meinem Leben! Sie sind immer für mich da, sie fordern mich heraus und kritisieren und korrigieren dort, wo es nötig ist. Aber immer auf eine liebevolle Art und Weise. Naja, liebevolle Art und Weise ist ein dehnbarer Begriff. Jeder versteht etwas anderes darunter. Außenstehende würden es vielleicht nicht immer als liebevoll titulieren. Wir können gut diskutieren und sagen uns ganz klipp und klar die Meinung. Aber wir wissen ganz genau, dass dies niemals böse gemeint ist. Und wenn man mal einen ernst gemeinten Rat sucht, kann man sich darauf verlassen, eine ehrliche und ungeschminkte Antwort zu bekommen. Auch wenn einem das im ersten Moment nicht immer schmeckt! Aber so können wir uns aufeinander verlassen! Und das ist es, was wirklich zählt!

Zu meiner Schwester Geli habe ich eine ganz besonders tiefe Beziehung, die weit über eine normale Schwesterbeziehung hinaus geht. Das liegt zum einen daran, dass zwischen uns nur 1 Jahr und 12 Tage liegen und zum anderen, dass wir uns so gut ergänzen. Früher gab es uns immer nur im Doppelpack und nicht selten wurden wir für Zwillinge gehalten! Wir wollten immer genau das, was der andere auch hat. Sprich die gleiche Kleidung, die gleiche Puppe, die gleichen Schuhe etc. Zusammen haben wir Liebeskummer überstanden, viele Freundschaften geteilt und waren jeweils für die andere die beste Freundin! Das war immer so und das wird auch immer so bleiben!
Seit Kea Anouks Geburt verbindet uns noch mehr! Denn Geli war bei ihrer Geburt dabei!!!! Natürlich war mein Mann auch anwesend, doch er hatte Bedenken, ob er es auch wirklich packt. Hat er!!!
Als ich mit Geli während meiner Schwangerschaft über seine Bedenken gesprochen habe, bot sie gleich an, dabei zu sein! Sie würde sich sogar freuen, mich während der Geburt unterstützen zu können! Ich hatte keine Einwände! Mein Mann auch nicht! Er weiß sowieso, dass es uns nur im Doppelpack gibt. :)
 Es war die beste Entscheidung überhaupt! Ich hatte eine 16 Stunden Geburt, die sehr heftig war. So war es bei Geli auch immer und sie konnte sich gut in mich hineinversetzen! Zudem war die Hebamme immer wieder längere Zeit nicht anwesend, da es in der Nacht viele Geburten gab. Geli atmete mit mir, hielt mir die Hand und wusste ganz genau, wann mein Mann die Ärztin holen musste, damit ich rechtzeitig die PDA bekam. Ohne PDA wäre die Geburt der blanke Horror gewesen. Aber Gott hatte alles gut vorbereitet. Mein Mann gab der Hebamme Bescheid, die die Ärztin holte! Es war höchste Zeit für die PDA. (Für alle, die es nicht wissen: Es gibt nur einen bestimmten Zeitraum, in der die PDA gelegt werden kann. Wird dieser Zeitraum verpasst, muss man ohne durch!) Die PDA war ein Traum!!! So waren die letzten drei bis vier Stunden ein Spaziergang im Vergleich zu den Stunden davor!!!
Keas Geburt ein schönes und verbindendes Erlebnis. Nicht nur für mich und meinen Mann, sondern auch für mich und meine Schwester! Für sie und Kea sowieso!!! An dieser Stelle noch einmal: Geli, danke, dass du dabei warst!! Du bist ein Engel in meinem Leben!



Der Herbst ist da!!! Mit all seinen bunten Farben und dem kühlen Wind! Ich habe dem Herbst gegenüber ein zwiegespaltenes Verhältnis. Einerseits mag ich ihn nicht, weil ich der Sommertyp bin und nun weiß, dass die kalte und dunkle Jahreszeit beginnt. Mag ich nicht. (Außer die vier Wochen vor Weihnachten!) Aber ich mag die raschelnden Blätter beim Spaziergang, die Kastanien und die Eichhörnchen, denen man beim Nüsse verstecken zusehen kann. Und dann gibt es noch einen entscheidenden Vorteil: Man braucht neue Klamotten. Aber vor allem neue Schuhe! Und die habe ich! Seit August. Bin dieses Jahr rechtzeitig los, denn schnell sind die perfekten Schuhe vergriffen oder in der richtigen Größe ausverkauft! Dieses Jahr haben wir es besser gemacht. Und nun ist es (endlich) kalt geworden und ich konnte meinen neuen Boots testen. Sie haben den Test bestanden! Sie sehen nicht nur umwerfend aus, sondern sind auch richtig bequem!! Was will frau mehr???
Sie sind übrigens von Esprit! Leider kein echtes Leder, aber bei dem Aussehen!!! Da musste ich sie einfach mitnehmen.



Ich habe heute Post bekommen! Habe mich riesig darüber gefreut. Ich habe mit Kea heute Mittag einen Spaziergang gemacht, damit sie einschläft und ihren Mittagsschlaf hält. Hat sie! Ganze eineinhalb Stunden lang!! Ein sehr braves Mädchen! Auf dem Weg habe ich die Post geholt und den Brief von meiner Freundin Ties aus Bielefeld gesehen!!! Da habe ich mich noch mehr auf die bevorstehende Pause gefreut. Schlafende Kea nach oben getragen, Milchkaffee gemacht und in Ruhe die wunderschöne Karte gelesen!! Vielen lieben Dank dir, Ties!!
Danach noch ein langes Telefonat mit meiner Freundin Kea (Ja, ich habe meine Tochter nach meiner Freundin benannt!!!), die nach Geli die wichtigste Freundin in meinem Leben ist, und mein Nachmittag war perfekt!!!

Ich bin Gott so dankbar für diesen wunderschönen (Herbst)Tag!!!

Elly
xxx

Dienstag, 23. September 2014

Da bin ich wieder!

Die Antwort meines Bruders auf meinem Blogeintrag "Ehrliche Fragen" war: "Du  willst darüber nachdenken und reden. Glückwunsch jetzt musst du es." Er hat es auf den Punkt gebracht. Genau das und auch nur das habe ich mit meinem Post bewirken wollen. Darüber nachzudenken, wie man selbst zu diesem Thema steht. Jede Frau beschäftigt früher oder später diese Frage. Einige haben schnell eine Antwort gefunden, andere suchen länger. Sind sich nicht ganz schlüssig, weil sie anders geprägt wurden. Ich habe den Eindruck, dass nicht immer offen und ehrlich mit diesem Thema umgegangen wird.
Der Blogeintrag hat ganz verschiedene Reaktionen ausgelöst. Einige haben ihn öffentlich kommentiert, andere wiederum per Nachricht! Das respektiere ich, finde es aber ein bisschen schade. Ich fände es super, wenn man öffentlich über solche Themen diskutiert. Denn nur darum geht es mir. Ich möchte nichts und niemanden angreifen. Ich möchte auch niemandem meine ganz persönliche Meinung aufzwingen. Mein Ziel ist es lediglich, Dinge öffentlich anzusprechen und darüber ins Gespräch zu kommen. Ich schreibe hauptsächlich über persönliche Erfahrungen und Beobachtungen. Das beinhaltet natürlich, dass nicht alle Leser meine Beobachtungen teilen. Ich komme aus einem bestimmten christlichen Hintergrund und schreibe anhand dieser Beobachtungen. Einige werden diese Beobachtungen teilen und nachempfinden können, andere wiederum nicht. Und ich finde es toll, wenn man darüber ins Gespräch kommt und verschiedene Meinungen dazu äußert. Denn die wird es immer geben. Wir sind alle sehr verschieden und leben verschiedene Lebensstile. Und das finde ich gut und inspirierend. Alles andere wäre ja auch langweilig!!!


Hatte heute seit langem mal wieder ein Telefondate mit meiner Freundin Annie aus alten Schultagen! Es gibt Freundschaften, die nicht ständig gepflegt werden müssen! Dies ist so eine Freundschaft! Wir sehen uns vielleicht einmal im Jahr und telefonieren auch nicht häufig. Wir haben zwischendurch unsere Telefondates. Dann wird lange gequatscht und es ist jedes Mal so vertraut und absolut bereichernd! Solche Freundschaften sind unbezahlbar!! 

Elly
xxx


Mittwoch, 17. September 2014

Heimaturlaub

Der letzte Blogeintrag hat verschiedene Reaktionen ausgelöst. Finde ich unglaublich spannend! Und ich werde dazu Stellung nehmen. Hatte fest vorgehabt, dies heute Abend noch tun zu können. Geht nicht! Ich muss schlafen!!! Brauche dringend Schlaf, da die letzten Nächte mit Kea ein wenig chaotisch waren. Sie war doch tatsächlich der Überzeugung, dass die Nacht um vier Uhr beendet sei! Haben versucht, sie eines besseren zu belehren. Klappt nicht. Ich glaube, bald kommen die Zähne! Zudem müssen wir morgen sehr früh raus. Wir haben eine vier Stunden Fahrt in Richtung alter Heimat vor uns! Familie und Freunde erwarten uns sehnsüchtig!! Wir auch! ;)
Werde also erst nächste Woche wieder zum bloggen kommen. Aber ich habe mein Notizbuch dabei!! Für alle Fälle! Man weiß ja nie, wann einen die Muse küsst!

Ich bedanke mich bei allen, die meine Posts kommentieren. Das freut mich riesig.
Und auf die Frage, ob mein Blog verlinkt werden darf, ein fettes JA!!! Auf jeden Fall! Würde mich geschmeichelt fühlen!
Euch allen eine schöne Restwoche! Und ein paar von euch sehe ich in ein paar Tagen!

Elly
xxx